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Das Köpfhaus

Ein Haus mit großer Tradition

Das Köpfhaus

Ein Haus mit großer Tradition

Das Köpfhaus besteht im Kern aus verschiedenen Häusern, die im Laufe der Jahrhunderte zu einem Bauwerk vereinigt wurden. Die ältesten Teile des herrschaftlichen Gebäudes stammen aus dem 14. Jahrhundert. Im Jahr 1578 wurden die einzelnen Häuser durch den Baumeister Johannes Holl zu einem Gebäude mit einer gemeinsamen Nordfassade vereinigt. Es wurde überwiegend von Patriziern und Bürgermeistern bewohnt. Im Jahr 1712 kaufte der Bankier Johann Köpf das Haus. 1738 erhielt es nach einem Umbau seine aktuelle Ansicht. Im Stile des Wiener Barocks wurden zweigeschossige Giebel angefügt und ausladende Portale eingebaut. Im Erdgeschoss wurde eine repräsentative Halle eingerichtet, die zusätzlich mit Deckenfresken versehen wurde. Ende des 18. Jahrhunderts ging das Anwesen in den Besitz des Bankgeschäfts Georg Walther von Halder über und wurde schließlich 1913 von der Industrie- und Handelskammer erworben. Die Luftangriffe überstand das Gebäude ohne nennenswerte Beschädigungen. In den 1970er Jahren wurde es zunächst an die
Firma Siller & Laar verkauft und später als Kaufhaus der Firma Karstadt genutzt.